Samstag, 7. März 2020

NEUER AUFSATZ: Best Practice der Frühwarnsysteme zur Vermeidung von Studienabbrüchen

Zwei Jahre nach dem Expertenworkshop im Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) zu Best-Practice-Lösungen für Studienabbruch-Frühwarnsysteme erschien letzte Woche der zugehörige Sammelband. In ihm berichten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bundesländern beispielhaft, wie sie ihre Frühwarnsysteme aufgebaut haben, welche Hürden sie nehmen mussten und mit welchen technischen Lösungen sie gearbeitet haben. Das Frühwarnsystem der TU Dresden habe ich in dem Band zusammen mit meiner Kollegin Dr. Franziska Schulze-Stocker in aller Kürze beschrieben.

Besonderer Fokus lag auf der Anwendbarkeit unserer Erfahrungsdarstellung. Deswegen haben wir diese Tabelle (im Band auf S. 12) mit den wichtigsten Erfolgsfaktoren zum Aufbau eines Frühwarnsystems in unseren Aufsatz integriert:

https://nextcareer.de/wp-content/uploads/2020/03/Next-Career_Good-Practice-beim-Aufbau-und-der-Nutzung-von-Fr%C3%BCherkennungssystemen.pdf


Der Sammelband wird herausgegeben vom Projekt „Studienaussteiger Nordrhein-Westfalen (NRW) – Next Career des MKW. Es zielt darauf ab, den weiteren Auf- und Ausbau nachhaltiger Beratungsangebote für Studienzweifler (StZ) und Studienaussteiger (StA) zu unterstützen - als eines von zwischenzeitlich sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Leuchtturmprojekten im Rahmen der Initiative „Abschluss und Anschluss: Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss".

Der Aufsatz ist hier zu finden:  

Schäfer-Hock, Christian/Schulze-Stocker, Franziska 2019: Früherkennung potentieller StudienaussteigerInnen. Das Frühwarnsystem der TU Dresden als Beispiel für Sachsen. In: Next Career (Hg.): Good Practice beim Aufbau und der Nutzung von Früherkennungssystemen im Bereich Studienabbruch. Tagungsband zum ExpertInnenworkshop im Rahmen der AG Früherkennungssysteme im Projekt „Studienaussteiger NRW – Next Career“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) vom 29.05.2018: https://nextcareer.de/wp-content/uploads/2020/03/Next-Career_Good-Practice-beim-Aufbau-und-der-Nutzung-von-Fr%C3%BCherkennungssystemen.pdf, erschienen am 05.03.2020, S. 6-12.

Mittwoch, 13. November 2019

NEUER AUFSATZ: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland

Deutschlands Hochschulen durchlaufen nach wie vor diverse Prozesse der Digitalisierung. Das ermöglicht u.a. die Einrichtung von Frühwarnsystemen, die potentielle Studienabbrecherinnen und -abbrecher rechtzeitig identifizieren, damit sie z. B. beraten werden können. Diese Transformation der Hochschulen transformiert also in gewisser Weise auch die Bildungswege der jungen Erwachsenen während ihres Studiums.

Meine Kollegin Franziska Schulze-Stocker und ich haben auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2018 in Mainz darüber referiert, wie das konkret im Alltag einer Hochschulverwaltung aussehen kann - am Beispiel des Frühwarnsystems PASST?! der TU Dresden. Zudem haben wir Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Studierenden vorgestellt, die dazu dienen, den Aufbau und die Weiterentwicklung dieses Frühwarnsystems evidenzbasiert zu steuern. Im Mittelpunkt stand der Umgang der Studierenden mit Schwierigkeiten im Studium. Zentrale Fragen waren: Welche Typen von Problemlagen und Problembewältigungsstrategien lassen sich identifizieren? Und: Welche Identifizierungsmerkmale müssten darauf aufbauend in ein Frühwarnsystem aufgenommen werden?

Wir haben den Vortrag anschließend in einem Aufsatz ausformuliert, der nun in der Schriftenreihe der DGfE erschienen ist:

Schulze-Stocker, Franziska/Schäfer-Hock, Christian 2020: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland. In: Dörner, Olaf et al. (Hg.): Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung, Transformation und Entgrenzung (Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Berlin: Verlag Barbara Budrich, S. 237-249.



Auch im vorhergehenden Band der Sektion der Erwachsenenbildung haben wir Überlegungen zur Interventionen in den Studienverlauf veröffentlicht.

Mittwoch, 11. September 2019

Mittwoch, 10. Juli 2019

Reportage, Feature, Bericht – gibt es nicht!? Replik auf eine Rezension meiner Dissertation

Im ersten Heft 2019 der Fachzeitschrift Medien & Kommunikationswissenschaft hat Dr. Volker Lilienthal, Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg, eine Rezension meines Buches zu meiner Dissertation zum Wandel Journalistischer Darstellungsformen veröffentlicht.

Ich war aus mehreren Gründen nicht einverstanden mit dieser Rezension, enthält sie doch eine Reihe unbegründeter Vermutungen, Urteile, Auslassungen sowie Verkürzungen und – das wiegt am schwersten – sie fasst die Ergebnisse meiner Dissertation falsch zusammen.

Nach Vermittlung durch den Ethik-Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), in der wir beide Mitglied sind, habe ich eine Replik auf diese Rezension bei 'MESSAGE - Internationale Zeitschrift für Journalismus' veröffentlicht, die u.a. von Prof. Lilienthal herausgegeben wird.

Hier geht es zum gesamten Text meiner Replik auf der Website von MESSAGE.

http://www.message-online.com/reportage-feature-bericht-gibt-es-nicht/


Wie gute Rezensionen von Dissertation (aber letztlich auch von allen anderen Fachbüchern) sein sollten, hat die Redaktion von Medien & Kommunikationswissenschaft 2018 festgelegt

Freitag, 21. Juni 2019

Austritt nach 10 Jahren Alumni-Vorstandsarbeit: Und die Nachfolgerin trägt meinen Namen

Nach zehn lehrreichen und spaßigen Jahren bin ich aus dem Vorstand der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten ausgetreten. So stand es Anfang Mai auch im Newsletter 1/2019 der Stiftung, so dass es jetzt alle wissen (siehe den Screenshot). Es kann kaum einen besseren Zeitpunkt dafür geben. Seit fast drei Jahren lebt die Arbeit der Stiftung mehr denn je und das akutelle Vorstandsteam ist superaktiv.

Von Dresden aus habe ich als Vorsitzender damals den Übergang zum aktuellen Team gemanaget. Aber hier in Dresden warten auch andere Aktivitäten auf mich, so dass ich nun guten Gewissens gehen konnte. Natürlich bleibe ich der Stiftung und dem Mainzer Institut für Publizistik weiter herzlich und eng verbunden!

Und dass meine Nachfolgerin im Vorstand meinen Namen trägt, ist reiner Zufall.