Zwei Jahre nach dem Expertenworkshop im Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) zu Best-Practice-Lösungen für Studienabbruch-Frühwarnsysteme erschien letzte Woche der zugehörige Sammelband. In ihm berichten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bundesländern beispielhaft, wie sie ihre Frühwarnsysteme aufgebaut haben, welche Hürden sie nehmen mussten und mit welchen technischen Lösungen sie gearbeitet haben. Das Frühwarnsystem der TU Dresden habe ich in dem Band zusammen mit meiner Kollegin Dr. Franziska Schulze-Stocker in aller Kürze beschrieben.
Besonderer Fokus lag auf der Anwendbarkeit unserer Erfahrungsdarstellung. Deswegen haben wir diese Tabelle (im Band auf S. 12) mit den wichtigsten Erfolgsfaktoren zum Aufbau eines Frühwarnsystems in unseren Aufsatz integriert:
Der Sammelband wird herausgegeben vom Projekt „Studienaussteiger Nordrhein-Westfalen (NRW) – Next Career“ des MKW. Es zielt darauf ab, den weiteren Auf- und Ausbau nachhaltiger
Beratungsangebote für Studienzweifler (StZ) und Studienaussteiger (StA)
zu unterstützen - als eines von zwischenzeitlich sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Leuchtturmprojekten im Rahmen der Initiative „Abschluss und Anschluss: Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss".
Der Aufsatz ist hier zu finden:
Schäfer-Hock, Christian/Schulze-Stocker,
Franziska 2019: Früherkennung potentieller StudienaussteigerInnen. Das
Frühwarnsystem der TU Dresden als Beispiel für Sachsen. In: Next Career (Hg.): Good
Practice beim Aufbau und der Nutzung von Früherkennungssystemen im Bereich
Studienabbruch. Tagungsband zum ExpertInnenworkshop im Rahmen der AG
Früherkennungssysteme im Projekt „Studienaussteiger NRW – Next Career“ des
Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) vom
29.05.2018: https://nextcareer.de/wp-content/uploads/2020/03/Next-Career_Good-Practice-beim-Aufbau-und-der-Nutzung-von-Fr%C3%BCherkennungssystemen.pdf,
erschienen am 05.03.2020, S. 6-12.
Samstag, 7. März 2020
Mittwoch, 13. November 2019
NEUER AUFSATZ: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland
Deutschlands Hochschulen durchlaufen nach wie vor diverse Prozesse der Digitalisierung. Das ermöglicht u.a. die Einrichtung von Frühwarnsystemen, die potentielle Studienabbrecherinnen und -abbrecher rechtzeitig identifizieren, damit sie z. B. beraten werden können. Diese Transformation der Hochschulen transformiert also in gewisser Weise auch die Bildungswege der jungen Erwachsenen während ihres Studiums.
Meine Kollegin Franziska Schulze-Stocker und ich haben auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2018 in Mainz darüber referiert, wie das konkret im Alltag einer Hochschulverwaltung aussehen kann - am Beispiel des Frühwarnsystems PASST?! der TU Dresden. Zudem haben wir Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Studierenden vorgestellt, die dazu dienen, den Aufbau und die Weiterentwicklung dieses Frühwarnsystems evidenzbasiert zu steuern. Im Mittelpunkt stand der Umgang der Studierenden mit Schwierigkeiten im Studium. Zentrale Fragen waren: Welche Typen von Problemlagen und Problembewältigungsstrategien lassen sich identifizieren? Und: Welche Identifizierungsmerkmale müssten darauf aufbauend in ein Frühwarnsystem aufgenommen werden?
Wir haben den Vortrag anschließend in einem Aufsatz ausformuliert, der nun in der Schriftenreihe der DGfE erschienen ist:
Schulze-Stocker, Franziska/Schäfer-Hock, Christian 2020: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland. In: Dörner, Olaf et al. (Hg.): Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung, Transformation und Entgrenzung (Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Berlin: Verlag Barbara Budrich, S. 237-249.
Meine Kollegin Franziska Schulze-Stocker und ich haben auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2018 in Mainz darüber referiert, wie das konkret im Alltag einer Hochschulverwaltung aussehen kann - am Beispiel des Frühwarnsystems PASST?! der TU Dresden. Zudem haben wir Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Studierenden vorgestellt, die dazu dienen, den Aufbau und die Weiterentwicklung dieses Frühwarnsystems evidenzbasiert zu steuern. Im Mittelpunkt stand der Umgang der Studierenden mit Schwierigkeiten im Studium. Zentrale Fragen waren: Welche Typen von Problemlagen und Problembewältigungsstrategien lassen sich identifizieren? Und: Welche Identifizierungsmerkmale müssten darauf aufbauend in ein Frühwarnsystem aufgenommen werden?
Wir haben den Vortrag anschließend in einem Aufsatz ausformuliert, der nun in der Schriftenreihe der DGfE erschienen ist:
Schulze-Stocker, Franziska/Schäfer-Hock, Christian 2020: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland. In: Dörner, Olaf et al. (Hg.): Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung, Transformation und Entgrenzung (Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Berlin: Verlag Barbara Budrich, S. 237-249.
Auch im vorhergehenden Band der Sektion der Erwachsenenbildung haben wir Überlegungen zur Interventionen in den Studienverlauf veröffentlicht.
Mittwoch, 11. September 2019
"Auf Safari in Sachsen" 2/2
Und so sah das aus:
Spannend und unterhaltsam: Podiumsdiskussion des @ifkdresden über #SafariJournalismus in #Sachsen gestern Abend mit OB #Ahrens aus @StadtBautzen, @computerkind, @DoreenReinhard, @JankoTietz, @rprtrn und @TKleditzsch. Moderiert von @vonBuehlau. Heute Nachmittag @mdrkultur hören! pic.twitter.com/PI43Iget3a
— DocHock (@HockDoc) 10. September 2019
Freitag, 6. September 2019
"Auf Safari in Sachsen" 1/2
Unser Förderverein für das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden veranstaltet eine spannende Podiumsdiskussion am Montag:
Mittwoch, 7. August 2019
200 Jahre Karlsbader Beschlüsse
August vor 200 Jahren: Massive Einschränkung von #Meinungsfreiheit, #Pressefreiheit, #Wissenschaftsfreiheit! Aufbau eines #Überwachungsstaates. #KARLSBADERBESCHLUESSE Wichtiges neues Buch von Jürgen Wilke bei #editionlumiere https://t.co/ZtHHxOLgt4 Lehrreich für heute zur Abwehr. pic.twitter.com/f9ul1o1u7S
— DocHock (@HockDoc) 7. August 2019
Mittwoch, 10. Juli 2019
Reportage, Feature, Bericht – gibt es nicht!? Replik auf eine Rezension meiner Dissertation
Im ersten Heft 2019 der Fachzeitschrift Medien & Kommunikationswissenschaft hat Dr. Volker Lilienthal, Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg, eine Rezension meines Buches zu meiner Dissertation zum Wandel Journalistischer Darstellungsformen veröffentlicht.
Ich war aus mehreren Gründen nicht einverstanden mit dieser Rezension, enthält sie doch eine Reihe unbegründeter Vermutungen, Urteile, Auslassungen sowie Verkürzungen und – das wiegt am schwersten – sie fasst die Ergebnisse meiner Dissertation falsch zusammen.
Nach Vermittlung durch den Ethik-Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), in der wir beide Mitglied sind, habe ich eine Replik auf diese Rezension bei 'MESSAGE - Internationale Zeitschrift für Journalismus' veröffentlicht, die u.a. von Prof. Lilienthal herausgegeben wird.
Hier geht es zum gesamten Text meiner Replik auf der Website von MESSAGE.
Wie gute Rezensionen von Dissertation (aber letztlich auch von allen anderen Fachbüchern) sein sollten, hat die Redaktion von Medien & Kommunikationswissenschaft 2018 festgelegt.
Ich war aus mehreren Gründen nicht einverstanden mit dieser Rezension, enthält sie doch eine Reihe unbegründeter Vermutungen, Urteile, Auslassungen sowie Verkürzungen und – das wiegt am schwersten – sie fasst die Ergebnisse meiner Dissertation falsch zusammen.
Nach Vermittlung durch den Ethik-Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), in der wir beide Mitglied sind, habe ich eine Replik auf diese Rezension bei 'MESSAGE - Internationale Zeitschrift für Journalismus' veröffentlicht, die u.a. von Prof. Lilienthal herausgegeben wird.
Hier geht es zum gesamten Text meiner Replik auf der Website von MESSAGE.
Wie gute Rezensionen von Dissertation (aber letztlich auch von allen anderen Fachbüchern) sein sollten, hat die Redaktion von Medien & Kommunikationswissenschaft 2018 festgelegt.
Freitag, 21. Juni 2019
Austritt nach 10 Jahren Alumni-Vorstandsarbeit: Und die Nachfolgerin trägt meinen Namen
Nach zehn lehrreichen und spaßigen Jahren bin ich aus dem Vorstand der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten ausgetreten. So stand es Anfang Mai auch im Newsletter 1/2019 der Stiftung, so dass es jetzt alle wissen (siehe den Screenshot). Es kann kaum einen besseren Zeitpunkt dafür geben. Seit fast drei Jahren lebt die Arbeit der Stiftung mehr denn je und das akutelle Vorstandsteam ist superaktiv.
Von Dresden aus habe ich als Vorsitzender damals den Übergang zum aktuellen Team gemanaget. Aber hier in Dresden warten auch andere Aktivitäten auf mich, so dass ich nun guten Gewissens gehen konnte. Natürlich bleibe ich der Stiftung und dem Mainzer Institut für Publizistik weiter herzlich und eng verbunden!
Und dass meine Nachfolgerin im Vorstand meinen Namen trägt, ist reiner Zufall.
Von Dresden aus habe ich als Vorsitzender damals den Übergang zum aktuellen Team gemanaget. Aber hier in Dresden warten auch andere Aktivitäten auf mich, so dass ich nun guten Gewissens gehen konnte. Natürlich bleibe ich der Stiftung und dem Mainzer Institut für Publizistik weiter herzlich und eng verbunden!
Und dass meine Nachfolgerin im Vorstand meinen Namen trägt, ist reiner Zufall.
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