Mittwoch, 13. November 2019

NEUER AUFSATZ: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland

Deutschlands Hochschulen durchlaufen nach wie vor diverse Prozesse der Digitalisierung. Das ermöglicht u.a. die Einrichtung von Frühwarnsystemen, die potentielle Studienabbrecherinnen und -abbrecher rechtzeitig identifizieren, damit sie z. B. beraten werden können. Diese Transformation der Hochschulen transformiert also in gewisser Weise auch die Bildungswege der jungen Erwachsenen während ihres Studiums.

Meine Kollegin Franziska Schulze-Stocker und ich haben auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2018 in Mainz darüber referiert, wie das konkret im Alltag einer Hochschulverwaltung aussehen kann - am Beispiel des Frühwarnsystems PASST?! der TU Dresden. Zudem haben wir Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Studierenden vorgestellt, die dazu dienen, den Aufbau und die Weiterentwicklung dieses Frühwarnsystems evidenzbasiert zu steuern. Im Mittelpunkt stand der Umgang der Studierenden mit Schwierigkeiten im Studium. Zentrale Fragen waren: Welche Typen von Problemlagen und Problembewältigungsstrategien lassen sich identifizieren? Und: Welche Identifizierungsmerkmale müssten darauf aufbauend in ein Frühwarnsystem aufgenommen werden?

Wir haben den Vortrag anschließend in einem Aufsatz ausformuliert, der nun in der Schriftenreihe der DGfE erschienen ist:

Schulze-Stocker, Franziska/Schäfer-Hock, Christian 2020: Transformation von Hochschulen – Transformation von Bildungswegen junger Erwachsener: Frühwarnsysteme an Hochschulen in Deutschland. In: Dörner, Olaf et al. (Hg.): Erwachsenenbildung und Lernen in Zeiten von Globalisierung, Transformation und Entgrenzung (Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Berlin: Verlag Barbara Budrich, S. 237-249.



Auch im vorhergehenden Band der Sektion der Erwachsenenbildung haben wir Überlegungen zur Interventionen in den Studienverlauf veröffentlicht.

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