Mainzer Kommunikationswissenschaftler um Dr. Markus Schäfer haben kürzlich eine interessante Studie zum Erfolg bei Fußball-Tippspielen veröffentlicht:
Schäfer, M., Haßler, J., Weber, D., Belinga Belinga, G., &
Himmelreich, S. (2018). Von Fußballexperten und Fußballlaien: Die
Bedeutung der Mediennutzung für Tippstrategien und Tipperfolg bei
Online-Tippspielen am Beispiel der Fußballeuropameisterschaft 2016. In
H. Schramm, C. Schallhorn, H. Ihle, & J.-U. Nieland (Hrsg.), Großer Sport, große Show, große Wirkung? Empirische Analysen zu Olympischen Spielen und Fußballgroßereignissen (S. 169-195). Köln: Halem.
Bezüglich der Tippstrategien zeigt sich: Wirklich erfolgversprechend ist nur der Aufbau einer echten Expertise zu Ligen, Mannschaften und Stars. Dabei hilft eine intensive Mediennutzung. Alle übrigens Strategien bringen fast nichts. Wer also auf Wettquoten vertraut, auf sein Bauchgefühl hört, auf Freunde vertraut oder gar nach Schönheit tippt, sollte auf einen Geldseinsatz verzichten.
Montag, 4. Juni 2018
Dienstag, 22. Mai 2018
Expertenworkshop 'Next Career' in Nordrhein-Westfalen
Als Vertreter des Frühwarnsystems der TU Dresden nehme ich kommende Woche am Expertenworkshop des Projektes 'Next Career' im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf teil. Zusammen mit Experten aus Osnabrück, Mainz, Stuttgart und München werden dabei Möglichkeiten und Erfolgsbedingungen für Frühwarnsysteme diskutiert, die Studierenden in NRW helfen sollen, bei Schwierigkeiten im Studium die richtigen Entscheidungen zu treffen - egal ob der weitere Bildungsweg an einer Hochschule oder in der beruflichen Bildung verläuft (hier ein Beitrag des Deutschlandradios zum Projektstart 2016)
Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es wird organisiert von der IFGE Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH aus Berlin.
Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es wird organisiert von der IFGE Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH aus Berlin.
Jahrestagung der Kommunikationswissenschaftler in Mannheim
Wenn man sich den Beitrag des Deutschlandradios über die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vor zwei Wochen in Mannheim anhört, könnte man denken, das Hauptproblem der Mediengesellschaft in Deutschland wäre die Nutzung von und der Umgang mit Facebook und anderen Social-Media-Unternehmen. Ein Blick ins Programm bestärkt diesen Eindruck.
Ich bin nicht davon überzeugt - und die vielen anderen Themenschwerpunkte im Programm machen das auch deutlich. Wenn die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft aber wirklich, wie in den Radio-Interviews befürwortet, an 'aktuellen Debatten' - und nicht nur an der über Facebook - teilhaben will, müssen entsprechende Themen (auf der Tagung z. B. Internet der Dinge, Medienvielfalt, Kommunikation unter Geflüchteten, Sportkommunikation, Extremismus in und mit den Medien; darüber hinaus aber bspw. auch Prekarisierung des Journalismus, Ökonomie und Regulierung alter und neuer Medienunternehmen oder Kinder- und Jugendschutz) prominenter auf der Jahrestagung platziert werden. Wie kann es sein, dass die Süddeutsche Zeitung aktuell über die TV-Sendung 'Germany's next topmodel' schreibt und im Artikel keine Expertise aus der DGPuK vorkommt? Das nur dem Autor anzukreiden, ist zu einfach.
Die wichtigen, kontroversen Themen brauchen auf Tagungen prominente Diskutanten aus Politik, Medienbranche, Interessensverbänden und auch mal ein Positionspapier der Fachgesellschaft oder zumindest einer Fachgruppe. Sonst läuft man Gefahr, in ein paar Jahren zurückzublicken und sich die Frage gefallen lassen zu müssen, warum mit so viel Forschung so wenig zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen wurde.
Ich bin nicht davon überzeugt - und die vielen anderen Themenschwerpunkte im Programm machen das auch deutlich. Wenn die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft aber wirklich, wie in den Radio-Interviews befürwortet, an 'aktuellen Debatten' - und nicht nur an der über Facebook - teilhaben will, müssen entsprechende Themen (auf der Tagung z. B. Internet der Dinge, Medienvielfalt, Kommunikation unter Geflüchteten, Sportkommunikation, Extremismus in und mit den Medien; darüber hinaus aber bspw. auch Prekarisierung des Journalismus, Ökonomie und Regulierung alter und neuer Medienunternehmen oder Kinder- und Jugendschutz) prominenter auf der Jahrestagung platziert werden. Wie kann es sein, dass die Süddeutsche Zeitung aktuell über die TV-Sendung 'Germany's next topmodel' schreibt und im Artikel keine Expertise aus der DGPuK vorkommt? Das nur dem Autor anzukreiden, ist zu einfach.
Die wichtigen, kontroversen Themen brauchen auf Tagungen prominente Diskutanten aus Politik, Medienbranche, Interessensverbänden und auch mal ein Positionspapier der Fachgesellschaft oder zumindest einer Fachgruppe. Sonst läuft man Gefahr, in ein paar Jahren zurückzublicken und sich die Frage gefallen lassen zu müssen, warum mit so viel Forschung so wenig zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen wurde.
Sonntag, 6. Mai 2018
Moderator bei der 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation
Im September findet die 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) in Dresden statt. Es geht um die nachhaltige Wirksamkeit von Evaluationen und wie sie damit als Steuerungsinstrumente genutzt werden können.
Franziska Schulze-Stocker vom Zentrum für Qualitätsanalyse (ZQA) der TU Dresden hat eine komplette Session erfolgreich eingereicht, die ich moderieren darf. Thema ist die Rolle der Evaluation in hochkomplexen Frühwarnsystemen für Studienabbruch. Vorträge zu aktuellen Beispielen und weiterführende Diskussionsbeiträge steuern auch Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie der Uni Wuppertal bei.
Franziska Schulze-Stocker vom Zentrum für Qualitätsanalyse (ZQA) der TU Dresden hat eine komplette Session erfolgreich eingereicht, die ich moderieren darf. Thema ist die Rolle der Evaluation in hochkomplexen Frühwarnsystemen für Studienabbruch. Vorträge zu aktuellen Beispielen und weiterführende Diskussionsbeiträge steuern auch Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie der Uni Wuppertal bei.
Samstag, 21. April 2018
Mitglied in der Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden
Die Wahlergebnisse sind veröffentlicht: Von Juni an bin ich fünf Jahre lange Mitglied in der Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft Aufbau Dresden und darf u.a. mitentscheiden über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Bilanzgewinns, die Entlastung des Vorstandes und der Aufsichtsräte sowie über Änderungen der Satzung. Die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrates gehört auch dazu.
Dank allen Wählerinnen und Wählern!
Dank allen Wählerinnen und Wählern!
Freitag, 30. März 2018
Freitag, 23. März 2018
Aufsatz zum Frühwarnsystem der TU Dresden für Buchveröffentlichung angenommen
Nachdem ich zusammen mit zwei Kollegen aus dem ZQA der TU Dresden im Oktober 2017 auf einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft neue theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Frühwarnsystem PASST?! der TU Dresden vorgestellt habe, hat unser Aufsatz für den Tagungsband den strengen Review-Prozess überstanden und wird demnächst in der Schriftenreihe der Sektion Erwachsenenbildung erscheinen.
Danke Franziska Schulze-Stocker und Robert Pelz, mit denen ich 2017 schon einen ersten Aufsatz zu PASST?! veröffentlicht habe!
Danke Franziska Schulze-Stocker und Robert Pelz, mit denen ich 2017 schon einen ersten Aufsatz zu PASST?! veröffentlicht habe!
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