Sonntag, 18. Oktober 2015

Aufsatz statt Buch

Zuletzt sind im European Journal of Communication zwei Aufsätze erschienen, die auf sehr interessante, umfangreiche und in Buchform publizierte Studien zurückgehen. Derlei Zweitverwertung eröffnet dem internationalen Publikum nicht nur einen Einblick in die meist qualitativ hochwertige publizistik- und kommunikationswissenschaftliche Forschung aus Deutschland - sie kann auch dem deutschsprachigen Publikum (und daher auch mir ;-) als Appetithappen dienen, wenn es sich nicht gleich an die Bücher herantraut (Wer hat schon Zeit, das immer alles zu lesen??)

Ausgabe 2/2015 enthält Uwe Krügers Aufsatz zu Elitenverbindungen deutscher Journalisten (das Buch erschien hier). Seine Studie wurde heftigst kritisiert und sogar in der Anstalt aufgegriffen.

Ausgabe 4/2015 enthält Thomas Birkners Aufsatz über Helmut Schmidts Sicht auf und Verhältnis zu den Medien (das Buch erschien hier). Ich lese Birkner immer gern, weil er die historischen Pfade, die unsere heutige Medienwelt in ihrer Entwicklung beeinflusst haben, nicht vergisst.

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